Aktuelle Situation

21.09.2020

Bis jetzt haben wir es geschafft, dass kein Covid 19 Fall im Haus war bzw. bekannt war.

24.08.2020

Folgen der Covid 19 Situationen:
Einzelne KlientInnen, welche in Krisen geraten, weil Sie es nicht mehr schaffen, alles zu verarbeiten und zu verstehen.
Vieles was liegenblieb und liegenbleibt, weil der Arbeitsalltag doch sehr bestimmt und verändert ist durch die Infektionsgefährdung.

31.07.2020

Seit Mitte März haben wir etwa 40 Verordnungen des Landes NRW gelesen, umgesetzt und vermittelt .....

24.06.2020

Strategie der Landesregierung mit den neuen Verordnungen!?:
Erst wenn eine Infektion (sehr sehr) wahrscheinlich vorliegt und / oder es eine Häufung in der Stadt / im Stadtteil gibt, wird wieder intensiver getestet !?

23.06.2020

Anfrage der WTG Behörde an alle Einrichtungen, ob denn Personen Kontakt zu einem bestimmten Haus in Wuppertal gehabt hätten. Menschen in diesem Haus hätten unmittelbar mit den Vorkommnissen in LLandkreis Güterloh zu tun .....

23.06.2020

Die ersten Klient*innen kennen nun ihre neuen Arbeitszeiten in der Werkstatt. Die Arbeitszeiten wurden deutlich reduziert und nun haben wir wieder viele im Haus, welche versorgt und "beschäftigt" werden müssen!?

21.06.2020

Wir werden von Erlass und Verordnungen zu neuem Erlass und neuen Verordnungen  "gejagt" - und immer wieder müssen die Neuerungen verstanden werden.
Alleine in dem Ordner - in welchem die Erlasse des Landes NRW sich wiederfinden - sind aktuell 38 Dateien seit Mitte März 2020 gespeichert. Alle mussten gelesen, verstanden und auf unseren konkreten Alltag hin überprüft werden.
Apropos verstehen:
Aus teilweise nicht logischen Verordnungen noch eine Logik - eine Strategie abzuleiten ist eine besondere Aufgabe ....


10.06.2020

Auch das zweite Ergebnis liegt vor - Quarantäne kann aufgehoben werden.
Was ist aber mit dem besonderen Blick auf Wohnformen, in denen eine Infektion sehr schnell zur Infektion vieler anderer Menschen führt? Seitens der Ämter bisher keine Reaktionen....

06.06.2020

Erstes Testergebnis liegt nach telefonischer Auskunft vor: Negativ
Quarantäne bleibt bestehen; weitere Verwantwortung bei Hausärztin laut Gesundheitsamt

06.06.2020

Noch immer keine Nachricht zum Testergebnis = noch immer ist Quarantäne angesagt = noch immer ist ein deutlicher erhöhter Material- und Personalaufwand notwendig.
Es gibt keine Direktwahl der Stadt Wuppertal. Die Stadt Wuppertal scheint am Samstag Morgen nur noch aus quergeschalteten Anrufbeantwortern zu bestehen ....

05.06.2020

Interessanter Nebenaspekt: Trotz engem Zusammenwohnen etc. in einem Wohnheim wird vom Gesundheitsamt gefordert, dass nur eine Person getestet wird ....

 

Material und Kostenexplosionen:
- 500 ml Handdesinfektion = vor der Krise 2,00 Euro + MWST nun 5,10 Euro + MWST ....
- 100 x OP Mundschutz - einfacher Nasenmundschutz = vor der Krise 2,50 Euro plus MWST nun mindestens 10 Euro plus MWST ...
- 10 x FFP2 Masken = vor der Krise ca. 7,50 Euro plus MWST nun mindestens 39,00 Euro plus MWST
und so weiter und so fort ....

04.06.2020

Seit gestern wieder ein Verdachtsfall. Eine Hausärztin erklärte Klient*in aufgrund der Symptome für verdächtig; die Hausärztin testete nicht.
Die Frage des Gesundheitsamtes an uns, ob es denn wirklich ein Verdachtsfall sei, ist angesichts der Diagnose der Ärztin mehr als fragwürdig.
Mehr als 24 Stunden stand nun heute der Wagen der Feuerwehr vor der Haustür und die Mitarbeiterinnen gaben das Test ab. Testen konnten diese selber nicht; unser Mitarbeiter musste / sollte den Test durchführen. Die Feuerwehr brachte den Test dann weg.
Seit gestern haben wir damit wieder einen noch aufwändigeren Material- und Personalverbrauch, wie beispielsweise:
- Versorgung der Klientin mindestens 3 x am Tag mit kompletter Schutzkleidung, welche danach nicht mehr genutzt werden kann
- Tragen von FFP2 / KN 95 Masken aller Mitarbeitenden im Kontakt zum Schutze in einer fragwürdigen Zeit  .....

25.05.2020

Die aktuellen Diskussionen der verschiedenen Bundesländer um Lockerungen, Gefährdungen etc. führen zu deutlichen Reaktionen insbesondere im Wohnumfeld und auch im Haus:
- Es ist doch gar nicht so schlimm
- Alles wieder normal
- ....
Es ist ungemein schwierig die "Vorsicht" aufrecht zu erhalten ......

20.05.2020

Wir können in unseren Räumen außerhalb des Hauses wieder Tagesstruktur / Beschäftigung anbieten. Das gilt sowohl für Menschen, welche normalerweise in die WfbM gehen als auch unsere Klient*innen der Tagesstruktur.
Gelingen kann dieses nur in einer guten Zusammenarbeit mit der WfbM Proviel. Diese bietet somit auch Arbeitsplätze ausserhalb der Werkstatt bei uns. 
Das Angebot gilt nur für unsere Bewohner*innen der Föhrenstraße. Und entsprechend gelten auch die bekannten Hygienestandards des Hauses.
Vor der Eröffnung musste auch hier ein extra Hygieneplan erstellt und umgestezt werden.
Entsprechend entstehen auch hier immense Kosten für Masken, Desinfektion usw.
Wer diese Kosten uns ersetzt - das weiss keiner so richtig .....

20.05.2020

Es sind nun wieder Besuche im Haus möglich. Allerdings ist das verbunden
- mit einem hohen personellen Aufwand und
- mit erheblichen Einschränkungen in der Besuchsituation
Wir haben fast keine Räume mehr, in welchen wir Besuche ermöglichen können. 
Wir brauchen die größeren Räume für 
- die Betreuung der Klient*innen in angemessener Distanz
- die Versorgung mit Essen in angemessner Distanz
und .....

15.05.2020

Die nächste Krisenentwicklung bei einem Klienten. Diese Situation ist schon für einen normalen Menschen schwer zu verstehen und zu verdauen. Bei unseren Klient*inen, welche weniger flexibler den Veränderungen im Alltag umgehen können und auch nicht mehr trennen können, welche Informationen wichtig sind, ist es eine extreme Belstung ....

13.05.2020

Ankündigung der Stadt, dass die Materialien demnächst in Rechnung gestellt werden. Die Spannung ist groß, da immer Materialien abgeholt wurden ohne zu wissen, was diese denn nun kosten würden.
Eine Vielzahl von Mails erreicht uns mit (teilweise auch dubiosen) Angeboten zu einfachen Masken und FFP2 Masken. Die verlangten Preise sind im Vergeich zu den Einkaufspreisen im Januar astronomisch hoch. 
Sollte sich bewahrheiten, dass die Preise auch bei der Stadt ähnlich hoch sind, haben wir wöchentliche Ausgaben alleine für Schutzmasken in dreistelliger Höhe ....

11.05.2020

Am Montag Morgen liegen nun die Ergebnisse endlich vor. Keine Infektion. Das war im Grunde auch zu erwarten. Sonst wäre das Amt wahrscheinlich schon längst im Hause gewesen.

07.05.2020

Die Nachrichten verkünden eine schrittweise Öffnung unter Beibehaltung der Hygieneregeln. Unsere Klient*innen verstehen immer weniger, dass Ihnen das (teilweise) verwehrt bleiben soll, nur weil Sie im Wohnheim leben. Es entstehen Situationen, welche kaum noch vermittelbar sind.

06.05.2020

Fast alle Proben sind genommen und nun seit dem Nachmittag im Labor ...
Minister Laumann kündigt schon mal an, dass ab dem 10. Mai wieder Besuche im Haus erlaubt seien. Gleichzeitig bekommen wir mit einem Brief des Ministeriums eine grobe Skizze der Auflagen, unter welchen Besuche stattfinden zu können. 
Welch goldige Idee an einem Sonntag und dann noch am Muttertag die ersten Besuche wieder zu erlauben. Jeder Besuch im Haus wird sehr viel Personal, Räume und Materialien binden; das ist so kurzfristig kaum zu organisieren ..... Und tatsächlich brauchen uns auch die Kient*innen ....

04.05.2020

Das Gesundheitsamt besteht auf eine zweite Testung zur Sicherung der Ergebnisse aus der ersten Testung.

03.05.2020

Und weiter warten wir auf das Ergebnis ......
Und HURRA - die ersten 19 von 43 Tests haben ergeben, dass zu diesem Zeitpunkt keine COVID 19 Infektion vorlag ....

01.05.2020

Am Abend des 29.04.2020 teilte uns das Gesundheitsamt mit, dass nun alle Mitarbeitenden und alle Klient*innen zu untersuchen seien. Man schicke ausreichend Röhrchen. 
Am 30.04. haben wir dann den Mitarbeitenden Proben entnommen und am 01.05. den Klient*innen. Am Tag der Arbeit - und das war Arbeit .... - waren dann um 12:30 Uhr alle Proben im Labor .... Und nun beginnt das Warten ...

28.04.2020

Die Stadt Wuppertal teilt mit, dass man erst morgen - also über 48 Stunden später - die Person testen wolle. Wir regen uns auf: Besonders in Wohnheimen wütet der Virus sehr schnell und gefährdet sowohl die Bewohner*innen als auch die Mitarbeitenden.

Es wird verständlicher,  warum die Infektionszahlen in Wuppertal so hoch sind.
In der Nachbarstadt wurde ein Mitarbeitender ca. 5 Stunden nach Anruf beim Gesundheitsamt in seiner Häuslichkeit getestet. Dieser hatte also nach 36 Stunden sein Ergebnis.

27.04.2020

Der erste konkrete Verdachtsfall. Am Morgen die Stadt Wuppertal, um eine zeitnahe Testung gebeten. 
Am Abend der erste Bruch der Quarantäne = zweiter Mensch, welchen wir in Quarantäne schicken mussten. Beide können und wollen nicht verstehen.

15.04.2020

Die Versorgung durch die Stadt mit Materialien ist bis jetzt sehr hilfreich und gut. Aktuell noch kein Fall. Die Menschen, welche hier leben, erleben eine Teilquarantäne = Sie haben keine Kontakte zu Freunden, zu Kindern, zu Arbeitskollegen usw. Auch die Arbeit in der Werkstatt fäält weg.

08.04.2020

Ein Ehrenamtlicher hat uns zwei Fiebermessgeräte organisiert, mit denen wir auf Abstand an der Stirn die Temparatur messen können. DANKE

03.04.2020

Arbeitsalltag in Gummihandschuhen und Mundschutz. Jeder Kontakt mit Klient*innen kann nur auf Abstand passieren. Und alles muss neu überdacht, organisiert und vermittelt werden.

Die Schutzmaterialien: Wir lange werden Sie reichen? Bekommen wir wirklich Nachschub?

01.04.2020

Erste Materialienausgabe der Stadt Wuppertal: 1 Liter Händedesinfektionsmittel und 50 OP – Mundschutze …..

30.03.2020

Neue Regelungen für unsere Klient*innen im Haus durch die Landesregierung. Diese müssen im Grunde im Haus bleiben und dürfen eigentlich weder ihre Freunde, noch Kinder, noch Eltern, noch Lebenspartner*innen usw. besuchen. Machen Sie es doch, so müssen diese mindestens 14 Tage in Quarantäne. Damit werden die Grundrechte von Menschen im gemeinschaftlichen Wohnen erheblich mehr beschnitten, als die der „Normalbürger“.

27.03.2020

Dank fleißiger Helfer*innen aus dem Chor, aus dem Team usw. haben wir jetzt selbstgenähte Mundmasken. So können wir bedingt unsere Klient*innen und die Mitarbeitenden vor uns schützen.

Die wenigen Masken, welche wir haben, wollen wir doch für den Notfall nutzen können.

 

22.02.2020

Wie haben die Abstände für Medikamentenausgaben oder Essensausgaben gekennzeichnet.

Das ist schwierig in einem Haus, was wenig Platz bietet…….

19.03.2020

Wir warten aktuell auf den „Ausbruch“ in unserem Haus. Wir haben alles menschenmögliche gemacht, um vorbereitet zu sein.

Wir machen auch im Moment alles, um unsere Klient*innen und uns vorzubereiten. Immer wieder muss neu verstanden und gedacht werden.

Alle Klient*innen sind im Haus; Sie haben keine Arbeit und keine Tagesstruktur mehr.

Bilder folgen ….

Elisabeth-Heimstatt