Aktuelle Situation

25.05.2020

Die aktuellen Diskussionen der verschiedenen Bundesländer um Lockerungen, Gefährdungen etc. führen zu deutlichen Reaktionen insbesondere im Wohnumfeld und auch im Haus:
- Es ist doch gar nicht so schlimm
- Alles wieder normal
- ....
Es ist ungemein schwierig die "Vorsicht" aufrecht zu erhalten ......

20.05.2020

Wir können in unseren Räumen außerhalb des Hauses wieder Tagesstruktur / Beschäftigung anbieten. Das gilt sowohl für Menschen, welche normalerweise in die WfbM gehen als auch unsere Klient*innen der Tagesstruktur.
Gelingen kann dieses nur in einer guten Zusammenarbeit mit der WfbM Proviel. Diese bietet somit auch Arbeitsplätze ausserhalb der Werkstatt bei uns. 
Das Angebot gilt nur für unsere Bewohner*innen der Föhrenstraße. Und entsprechend gelten auch die bekannten Hygienestandards des Hauses.
Vor der Eröffnung musste auch hier ein extra Hygieneplan erstellt und umgestezt werden.
Entsprechend entstehen auch hier immense Kosten für Masken, Desinfektion usw.
Wer diese Kosten uns ersetzt - das weiss keiner so richtig .....

20.05.2020

Es sind nun wieder Besuche im Haus möglich. Allerdings ist das verbunden
- mit einem hohen personellen Aufwand und
- mit erheblichen Einschränkungen in der Besuchsituation
Wir haben fast keine Räume mehr, in welchen wir Besuche ermöglichen können. 
Wir brauchen die größeren Räume für 
- die Betreuung der Klient*innen in angemessener Distanz
- die Versorgung mit Essen in angemessner Distanz
und .....

15.05.2020

Die nächste Krisenentwicklung bei einem Klienten. Diese Situation ist schon für einen normalen Menschen schwer zu verstehen und zu verdauen. Bei unseren Klient*inen, welche weniger flexibler den Veränderungen im Alltag umgehen können und auch nicht mehr trennen können, welche Informationen wichtig sind, ist es eine extreme Belstung ....

13.05.2020

Ankündigung der Stadt, dass die Materialien demnächst in Rechnung gestellt werden. Die Spannung ist groß, da immer Materialien abgeholt wurden ohne zu wissen, was diese denn nun kosten würden.
Eine Vielzahl von Mails erreicht uns mit (teilweise auch dubiosen) Angeboten zu einfachen Masken und FFP2 Masken. Die verlangten Preise sind im Vergeich zu den Einkaufspreisen im Januar astronomisch hoch. 
Sollte sich bewahrheiten, dass die Preise auch bei der Stadt ähnlich hoch sind, haben wir wöchentliche Ausgaben alleine für Schutzmasken in dreistelliger Höhe ....

11.05.2020

Am Montag Morgen liegen nun die Ergebnisse endlich vor. Keine Infektion. Das war im Grunde auch zu erwarten. Sonst wäre das Amt wahrscheinlich schon längst im Hause gewesen.

07.05.2020

Die Nachrichten verkünden eine schrittweise Öffnung unter Beibehaltung der Hygieneregeln. Unsere Klient*innen verstehen immer weniger, dass Ihnen das (teilweise) verwehrt bleiben soll, nur weil Sie im Wohnheim leben. Es entstehen Situationen, welche kaum noch vermittelbar sind.

06.05.2020

Fast alle Proben sind genommen und nun seit dem Nachmittag im Labor ...
Minister Laumann kündigt schon mal an, dass ab dem 10. Mai wieder Besuche im Haus erlaubt seien. Gleichzeitig bekommen wir mit einem Brief des Ministeriums eine grobe Skizze der Auflagen, unter welchen Besuche stattfinden zu können. 
Welch goldige Idee an einem Sonntag und dann noch am Muttertag die ersten Besuche wieder zu erlauben. Jeder Besuch im Haus wird sehr viel Personal, Räume und Materialien binden; das ist so kurzfristig kaum zu organisieren ..... Und tatsächlich brauchen uns auch die Kient*innen ....

04.05.2020

Das Gesundheitsamt besteht auf eine zweite Testung zur Sicherung der Ergebnisse aus der ersten Testung.

03.05.2020

Und weiter warten wir auf das Ergebnis ......
Und HURRA - die ersten 19 von 43 Tests haben ergeben, dass zu diesem Zeitpunkt keine COVID 19 Infektion vorlag ....

01.05.2020

Am Abend des 29.04.2020 teilte uns das Gesundheitsamt mit, dass nun alle Mitarbeitenden und alle Klient*innen zu untersuchen seien. Man schicke ausreichend Röhrchen. 
Am 30.04. haben wir dann den Mitarbeitenden Proben entnommen und am 01.05. den Klient*innen. Am Tag der Arbeit - und das war Arbeit .... - waren dann um 12:30 Uhr alle Proben im Labor .... Und nun beginnt das Warten ...

28.04.2020

Die Stadt Wuppertal teilt mit, dass man erst morgen - also über 48 Stunden später - die Person testen wolle. Wir regen uns auf: Besonders in Wohnheimen wütet der Virus sehr schnell und gefährdet sowohl die Bewohner*innen als auch die Mitarbeitenden.

Es wird verständlicher,  warum die Infektionszahlen in Wuppertal so hoch sind.
In der Nachbarstadt wurde ein Mitarbeitender ca. 5 Stunden nach Anruf beim Gesundheitsamt in seiner Häuslichkeit getestet. Dieser hatte also nach 36 Stunden sein Ergebnis.

27.04.2020

Der erste konkrete Verdachtsfall. Am Morgen die Stadt Wuppertal, um eine zeitnahe Testung gebeten. 
Am Abend der erste Bruch der Quarantäne = zweiter Mensch, welchen wir in Quarantäne schicken mussten. Beide können und wollen nicht verstehen.

15.04.2020

Die Versorgung durch die Stadt mit Materialien ist bis jetzt sehr hilfreich und gut. Aktuell noch kein Fall. Die Menschen, welche hier leben, erleben eine Teilquarantäne = Sie haben keine Kontakte zu Freunden, zu Kindern, zu Arbeitskollegen usw. Auch die Arbeit in der Werkstatt fäält weg.

08.04.2020

Ein Ehrenamtlicher hat uns zwei Fiebermessgeräte organisiert, mit denen wir auf Abstand an der Stirn die Temparatur messen können. DANKE

03.04.2020

Arbeitsalltag in Gummihandschuhen und Mundschutz. Jeder Kontakt mit Klient*innen kann nur auf Abstand passieren. Und alles muss neu überdacht, organisiert und vermittelt werden.

Die Schutzmaterialien: Wir lange werden Sie reichen? Bekommen wir wirklich Nachschub?

01.04.2020

Erste Materialienausgabe der Stadt Wuppertal: 1 Liter Händedesinfektionsmittel und 50 OP – Mundschutze …..

30.03.2020

Neue Regelungen für unsere Klient*innen im Haus durch die Landesregierung. Diese müssen im Grunde im Haus bleiben und dürfen eigentlich weder ihre Freunde, noch Kinder, noch Eltern, noch Lebenspartner*innen usw. besuchen. Machen Sie es doch, so müssen diese mindestens 14 Tage in Quarantäne. Damit werden die Grundrechte von Menschen im gemeinschaftlichen Wohnen erheblich mehr beschnitten, als die der „Normalbürger“.

27.03.2020

Dank fleißiger Helfer*innen aus dem Chor, aus dem Team usw. haben wir jetzt selbstgenähte Mundmasken. So können wir bedingt unsere Klient*innen und die Mitarbeitenden vor uns schützen.

Die wenigen Masken, welche wir haben, wollen wir doch für den Notfall nutzen können.

 

22.02.2020

Wie haben die Abstände für Medikamentenausgaben oder Essensausgaben gekennzeichnet.

Das ist schwierig in einem Haus, was wenig Platz bietet…….

19.03.2020

Wir warten aktuell auf den „Ausbruch“ in unserem Haus. Wir haben alles menschenmögliche gemacht, um vorbereitet zu sein.

Wir machen auch im Moment alles, um unsere Klient*innen und uns vorzubereiten. Immer wieder muss neu verstanden und gedacht werden.

Alle Klient*innen sind im Haus; Sie haben keine Arbeit und keine Tagesstruktur mehr.

Bilder folgen ….

Elisabeth-Heimstatt